Mohammad  Nayeb Agha

 

Die Zeit der Abrechnung nach 30 Jahren

 

   Die Rehabilitation Amerikas im Iran ?

 

Iran  wieder in Bürgerkrieg

 

 

Die grüne Republik im Iran ist der Schliche der Kapitalisten, um die revolutionäre Bewegung des Volkes zurückzusetzen

 

Fast vor 30 Jahren hat das iranische Volk gegen den Schah protestiert und das Islamische Regime hat  die Macht im Iran übernommen.

Mit Analyse  der politischen Ereignisse in den letzen 30 Jahren, und mit dem Blick auf die Folge  der Massenstreiks in diesen Tagen  lässt sich  klarstellen, wieso der Schah im Februar 1979 entmachtet wurde und der Khomeini  an die Macht kam.

Wir sind nun im Jahre 2009, d.h. 30 Jahre nach der Revolution von 1979,  wieder gehen die Menschen auf die Strasse und protestieren gegen das Diktaturregime im Iran. Nun fragt man sich was eigentlich  in diesem Land los ist? Und warum gehen Millionen Menschen so wütend gegen das Mullahregime vor? Es scheint so, dass dieses Mal der grüne "Gott! gegen den schwarzen "Gott" im Kampf bereit steht.Im ersten Blick hat man den Eindruck, dass  alle politischen und sozialen Kräfte  besonders, die Reformisten und säkular gerichteten  Kräfte des Landes unter der Führung des Musavi, die Wahlergebnisse und damit die Präsidentschaft des Ahmadinejad  in Frage stellen.Aber, wer so alles schwarz - weiß sieht, kann nicht die politische Lage im Iran richtig interpretieren.  Der Iran ist erstmals in zwei Lager zerbrochen, und das Mullahregime hat sich selbst in eine Zwickmühle gebracht, meinen die so genannten  Experten und Journalisten der kapitalistischen Länder.

Die Bruchlinie der beiden Lager ist ganz offen zu Tage getreten und  der Iran ist bereits in die zwei Lager gespaltet, scheint richtig zu sein. Aber diese  Experten erklären nicht, wieso und aus welchen sozial-wirtschaftlichen Gründen, die Reformisten und  säkular orientierten Kräfte nun gegen das Mullahregime stehen? Und was  inzwischen  auf dem Spiel steht? Diese Journalisten und Experten und viele Politiker der westlichen Länder, die nun an dem Grab der Demokratie im Iran weinen, wissen nicht oder wollen sie nicht wissen, dass an dem Grab ,an dem sie nun weinen, liegt keine Leiche.

Der Bruch und  der Streit zwischen den sozialen Kräften des Iran  ist kein Thema von heute, sondern, dieser Widerspruch stehet seit Jahren in iranischer Gesellschaft  und dies beruft sich prinzipiell auf weitere Entwicklungen der  kapitalistischen Verhältnisse und Ausweitung der imperialistischen Ziele in den zurückgebliebenen Ländern wie den Iran. Dieser Bruch auf der politischen Ebene besteht nicht nur  zwischen den Fundamentalisten und den Reformisten  des Landes, sondern auch die Linksorientierten Kräfte, besonders die Arbeiterbewegung Irans stehen seit  Jahren gegen die herrschende Klasse und damit gegen diesen  beiden Parteien im Kampf. Sodass, ein offenes Bekenntnis zur Sozialisten gab es immer im Iran und die verschiedenen Aktivitäten der  Sozialisten  und die Aktionen der iranischen Arbeiter in letzter Zeit, sind ein Beweis und eine wesentliche Voraussetzung für die Einschätzung der heutigen  Klassenkämpfe im Iran. Seit Jahren kämpfen und streiken die iranischen Arbeiter und Gewerkschaften  zum Beispiel Busfahreraktionen in Teheran gegen das Mullahregime. Allein  im letzten Jahr sind mehr als 100 Arbeiter, Studenten und Lehrer durch das Mullahregime verhaftet worden.  

Der Kampf der  iranischen ArbeiterInnen gegen das Mullahregime hat vor dieser Zeit und Lage eine größere Dimension eingenommen, sodass nach den Busfahreraktionen in Teheran im Jahre 2006, protestierten auch viele Arbeiter und Studenten  in anderen Städten des Iran weiter. Der breite Angriff der islamischen Revolutionsgarde und brutalen geheimdienstlichen Maßnahmen des Mullahregimes gegen die Arbeiterbewegung und Aktivisten der Gewerkschaften haben sich in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Täglich wurden hunderte Arbeiter festgenommen und die friedlichen Protestkundgebungen der Studenten und der Lehrer grundlos abgesagt und verboten. Trotz der enormen Unterdrückung  durch das Islamische Regime in letzter Zeit, haben die ArbeiterIenen Irans den Kampf gegen den Fundamentalismus  des Iranischen Regimes fortgesetzt.

 Wir  haben in dieser Hinsicht darauf hingewiesen ,dass die Aktivisten der Gewerkschaften und die Arbeiterbewegung  diesen historischen Moment nutzen  müssen, um  die Kampfführung  nicht aus der Hand  geben. Sodass die Organisierung und die Verstärkung der sämtlichen gewerkschaftlichen Bewegungen für eine quantitative und qualitative Entwicklung des demokratisch-politischen Kampfes des Proletariats gegen die Islambourgeosie erfolgreich im Stande kommt. Die Führung und der Erfolg der Volksbewegung bzw. die Autorität und Hegemonie  der Arbeiterklasse   Irans hängt in dieser Zeit  von der Einigung und dem politischen Inhalt der Parteiführung des Proletariats  mit den anderen gesellschaftlichen Kräften ab, um endlich das Volk unter der demokratischen Führung des Proletariats  das Mullahregime aus dem Sattel der Macht  und Herrschaft im Iran herunterzieht .Sonst gehen die iranischen Arbeiter wie vor 30 Jahren der Fall war, wieder  mit den  leeren Händen aus.

Aus diesem Grund müssen alle Revolutionäre und kommunistische Organisationen, die an der Seite der proletarischen Regierung im Iran stehen,  nicht  Zuschauer dieser Ereignisse zu sein, sondern sie müssen mit allen Mitteln versuchen, die  Arbeiter sich gemeinsam zum einen politisch-demokratischen Kampf  gegen die iranische Bourgeoisie bzw. gegen das Mullahregime  zu engagieren. Da in letzter Zeit die wachsende demokratisch- politische Forderung der  iranischen Arbeiterbewegung  keine langfristige Stabilität  und Machtherrschaft des Mullahregimes zur weiteren Ausbeutung des Volkes zulässt, haben die Kapitalisten die Ärmel hochgezogen, um den Kampf der iranischen Arbeiter zu stoppen. D.h. die Richtung und den Inhalt des Kampfes der iranischen Arbeiterbewegung in einer liberal- demokratischen  Form zu vertuschen, um im Falle eines Volksaufstandes wie heute der Fall ist, wieder die Arbeiter von der politischen Szene  ausschließen werden.

Die Folge dieser Maßnahmen  haben wir bereits vor  dem Augen. Nun  Musavi , der vor 20 Jahren als Premierminister im Dienst des  Khomeiniregimes die Hinrichtungen der Revolutionären auf dem Gewissen hat , versucht sich zum Präsidentschaftskandidat gegen den amtierenden "Präsident" Ahmadinejad aufzustellen.Eine Antwort auf die Frage, ob diese Bewegung, die  unter  Führung des Musavi mobilisieret wird, kann sich gegen das Mullahregime durchsetzen ? ist bis heute noch offen. Die Wahrheit der Revolution von 1979 lässt keinen Zweifel daran, dass heute auch  wie vor 30 Jahren, ein Putsch der Bourgeoisie gegen die iranische Arbeiterbewegung auf der Tagesordnung der Kapitalisten steht.

Obwohl die politische Folge dieser grünen Revolution für die Zukunft  des Iran  eine demokratische Lage verschaffen kann, aber man darf   nicht vergessen, dass die so genannte grüne Bewegung,  die wenig und mehr die demokratischen Willen und Forderungen der iranischen Bourgeoisie fordert, kann nicht langfristig die Freiheit und die Unabhängigkeit  Irans im Sinne des Wortes zu versichern. Weil diese Revolution  wie die Revolution von 1979  bemüht sich,  wieder die iranischen Arbeiter aus der politischen Szene auszuklammern. Anderseits, die frage, die seit Jahren über die Feindlichkeit und den Antiamerikanismus des Mullahregimes gestellt wurde, ist schon heute längst beantwortet. Insofern, ob  das Islamische Regime, das vom Präsident Busch  vor kurzer Zeit  als Gründungsmitglied der "Achse des Bösen" ernannt wurde, kann als eine Lieblingspuppe für  Obama und die US Demokraten  in betracht kommen, lässt sich bejahen, wenn die Mullahs vor diesen Unruhen und den  Blutvergießen bereit wären die politische Kurz nach Washington zu wechseln.

Diese Tatsachen und die neue Politik des Amerikas gegen das Mullahregime sind schon längst gescheitert. Eine Einigung und Wiederaufbau der politisch-wirtschaftlichen Beziehungen nach 30 Jahren zwischen dem Mullahregime und den US- Demokraten scheint wegen der Ereignisse der letzen Wochen, fraglich zu sein! Eins steht aber fest, dass; Mit der Abschaffung  und der Beseitigung  des Mullahregimes als Handlanger der Russen und Chinesen und Herbeischaffung ein säkulares Regime im Iran, wird dieses Land  je als zu vor an die amerikanische Politik und damit an den  Weltkapitalismus gebunden zu sein.Ob nach der  Abschaffung des Mullahregimes, Iran wie Afghanistan und Irak in Bürgerkrieg eintritt, oder die Amerikaner in der Lage sind, Iran vor der Gefahr der Russen und Chinesen zu beschützen, bleibt noch offen.Auf jedem Fall die Amerikaner  sind der Meinung; Was in Afghanistan und im Irak passieren, muss genauso im Iran vorkommen. Das heisst, eine islamische Regierung, wie nun Malekie und Karrazi im Irak und in Afghanistan führen, muss die Macht im Iran übernehmen, um das Netz des Antikommunismus  in der Region zusammen agieren .

Die US Imperialisten haben mit dem Sturz des Saddam Husseins im Irak und der Beseitigung der Taliban in Afghanistan gezeigt, dass sie keine starke Partnerschaft wie vor 30 Jahren in Nahost  der Fall war, dulden. Sie wollen allein Herrscher des Golfgebietes zu sein. Deswegen sind sie nach dem Kuwaitkrieg allein  mit mehr als zweihunderttausend Soldaten nach Irak und Afghanistan marschiert, sodass nun den Engländern nichts übrig blieb,  als Helfer und Zuschauer dieser  Kampagne der USA in Region zu sein. Auf jedem Fall nun ist die Zeit der Abrechnung  gekommen, um die Amerikaner endlich die  Beute aus dem Maul der Russen und Chinesen im Iran  herauszuholen. Damit werden wir in kurzer Zeit sehen, wie  Iran als die letzte Kette der Russlandpolitik in der Region verloren geht.

die Richtigkeit dieser Behauptungen lässt sich wohl mit den oben genannten Erläuterungen  bestätigen, warum nach 30 Jahren das islamische Regime unter Führung des Ali. Khamenehi verschwinden muss und weshalb schlimmer als eine iranische Bombe, sei der militärische Einmarsch der USA nach Iran. Ob Europa und Russland tatsächlich nun bereit sei? den wirtschaftlichen Schaden und damit  die politische Niederlage im Bezug der Iranpolitik hinzunehmen? Oder die neue politisch-militärische  Macht der Amerikaner im Iran anzunehmen, scheint nicht mehr relevant zu sein.

 Mit den Erfahrungen des militärischen Krieges der Amerikaner in Afghanistan und im Irak  scheint nun der Kuh der Russen endlich nach 30 Jahren im Iran verloren gegangen zu sein und die Bedrohungsparolen der Mullahs gegen die US- Regierung kann nicht  mehr  die russische Politik aus der Krise und Sackgasse  zu retten. Sicherlich der Inhalt der letzten Äußerungen Obamas und die gemeinsamen  Gesprächen  Hinterkulisse der Westkapitalisten lässt keine ernsthafte Chance für die Russen und Chinesen zu, weiter hinter dem Mullahregime  zu stehen. Die Mullahs  müssen sich mit der Machtherrschaft im Iran verabschieden und gehen, sind die Amerikaner sich einig.Mit anderen Worten, allein diese Kapitulation des Musavi und Pakt der Iranischen Nationalbourgeoisie mit den US Kapitalisten zeigt die Wahrheit der Unruhen im Iran und dies zählt  bestimmt noch zu einer bitteren Niederlage für die Russen und Chinesen im Golfgebiet weiter.

Selbstverständlich, dass das Mullahregime noch eine große politisch-militärische Unterstützung der  Russen und Chinesen hinter sich hat, die dem Mullahregime so ermutig, unverzüglich mit den russischen Waffen, ein Blutbad im Iran zu verhängen.Sicherlich, der Schwerpunkt dieses Blutvergießens im Iran  hängt mit den weiteren Demonstrationen und dem Dauer des  Streiks des iranischen Volkes ab. Die Auffassung und die Verstärkung der wirtschaft-politischen Ziele der Amerikaner für die weitere Besetzung und Herrschaft an den Energiequellen der Welt kostet nicht nur im Iran das Leben der Menschen, sondern, dies kann auch in Zukunft zum einen ernsthaften Konflikt zwischen den Russen und Chinesen einerseite und den Amerikanern anderseits führen.

Es ist sehr lächerlich zu behaupten, dass Malekie und Karrazi im Irak und in Afghanistan nun auf eigenen "Beinen" stehen und Musavi, der  das amerikanische Interesse im Iran vertreten sollte, die Vertretung des iranischen Volkes sei. Diese Märchen sind auch nicht für die indischen Kühe zu verdauen, als für die Menschen auf der Welt. Der Weg  und das Ziel des Musavi ist sicherlich das gleiche Ziel, wie damals Khomeini unter Parole "Allah" ist groß, Millionen von Menschen im Iran verführt  und entfremdet hat.

Kurz gefasst, das islamische Regime, das mehr als 30 Jahre das chinesisch -russische Interesse im Iran vertreten hat, muss aus der iranischen Geschichte verschwinden und endlich friedlich den Weg für die amerikanische Machtherrschaft im Iran frei gemacht werden, meinen die liberalen und Kapitalisten jeder Art auf der Welt.Aber die Auflösung des Mullahregimes muss ohne Blutvergießen und jeden Krieg  durch  das iranische Volk mit einem Volksreferendum und den demokratischen Mitteln ausgeführt werden und die Amerikaner, Chinesen und Russen haben  inzwischen nichts im Iran zu suchen.

Nun schauen wir nach Nahosten oder analysieren wir die politisch-wirtschaftliche Lage in Afrika. Jedes Mal, wenn die kapitalistischen Länder wie zum Beispiel Amerika und  Russland mit den wirtschaftlichen und sozialen Krisen betroffen sind, muss ein reiches Land auf der Welt ruiniert werden.

 Nun man muss die amerikanische Regierung und die russischen Machthaber so wie die chinesische Führung fragen, wer hat  vor 30 Jahren dieses islamischen Regimes gegen den Schah unterstützt? Wer hat damals die Mullahs und Khomeini an die Macht  und Herrschaft im Iran gebraucht?

 Diese wilden Unmenschen gibt es nicht mehr in der Wildnis, ihre Rassen sind schon längst entwurzelt. Wie man nun  mit diesen bunten Ayatollahs und Diktatoren an einem Tisch sitzen kann und über die Wirtschaft und Politik redet, weiß keiner. Diese Fehler haben die Amerikaner schon längst zugegeben, aber die bunten Liberalen und die so genannten Sozialisten im Westen hängen noch daran, um die Mullahs zur Liberalismus und Demokratie  zu bezwingen.

Es scheint aber nun für dieses Anraten  der westlichen Länder spät zu sein. Weil die Mullahs im Iran und die Amerikaner  für einen Krieg bereit stehen.

Übrigens, es darf nicht vergessen werden, dass jeder Bürgerkrieg, egal im welschen Land und Kontinent stattfindet,  ein Krieg der Gewalthaber der Welt ist. Ein Krieg der Plünderer, die nur die Welt in Ruine und Zerfall bringen wollen. Selbstverständlich, für diese Entschädigung  und den Zerfall der Welt müssen nur die armen Arbeiter den Rucken biegen, während die Kapitalisten in USA, China und im Russland für diese Ruine und den Verfall der Welt verantwortlich sind.

 

Vorwärts zur Demokratie        Weg mit dem Mullahregime

 

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