Karl Marx, Bedeutender Theoretiker des KommunismusFriedrich Engels

 

 

Denker und Ideologen des modernen Kommunismus

 

       

 

Der Kommunismus

 

 

Der Kommunismus ist der Ausdruck des freien Lebens der Menschen

 

 

 Karl Marx sagt:

„Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu verheimlichen. Sie erklären es offen, dass ihre Zwecke nur erreicht werden kann durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung herrschenden Klasse vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen“.

Der Kommunismus ist eigentlich eine Gesellschaftsformation, in der alle Unterschiede und Widersprüche zwischen den Menschen und der Gesellschaft grundsätzlich aufgehoben sind. Der moderne Kommunismus ist eine weitgehende Neugestaltung und Neubelebung der Menschen und der Gesellschaft, in der, jeder Mensch nach seinen Fähigkeiten und seinen berechtigten Bedürfnissen entlohnt wird. In dem Kommunismus, nach dem die politisch-wirtschaftlichen Beziehungen des Kapitalismus tatsächlich durch das Proletariat beseitigt werden, werden alle Klassen und Standesunterschiede zwischen den Menschen verschwinden. In der kommunistischen Gesellschaft bzw. in der klassenlosen Gesellschaft sind alle Menschen frei und berechtig das Leben nach ihrem Interesse Selbst zu bestimmen. In dem Kommunismus nach dem die Diktatur des Proletariats den Rucken des Kapitalismus bricht, werden alle Machtorgane des Staates aufgelöst. Es gibt keine Regierung, Polizei, Gefängnis und Staatsgewalt wie vor dem Kommunismus mehr. In einer solchen Gesellschaft braucht man keine Macht und Gewalt gegen anderen auszuüben. Der wahre Kommunismus kann nicht wie Engels meint existieren, ohne der Staat im Sinne des Wortes abstirbt.

 

 

 

 Rosa der Sozialisten

 

 

Die Diktatur des Proletariats, als  Übergangsphase  zum Kommunismus

 

 

Karl  Marx  sagt in der Kritik des Gothaer Programms: Zwischen der kapitalistischen und der kommunistischen Gesellschaft liegt die Periode der revolutionären Umwandlung der einen in die andere. Der entspricht auch eine politische Übergangsperiode, deren Staat nichts andres sein kann als die revolutionäre Diktatur des Proletariats. Der Kampf des Proletariats gegen die Bourgeoisie vollzieht sich noch im Sozialismus durch die Diktatur des Proletariats  d.h. die Herrschaft der unterdrückten Mehrheit über die ehemaligen Unterdrücker. Marx setzt die Diktatur des Proletariats als Übergangsphase zum Kommunismus gleich. Der Begriff des Kommunismus ist eine fortgeschrittene moderne Gesellschaftsinformation, in der der Staat und mit ihm alle Gewalttätige Organen unnötig erscheinen. Nun diese moderne Gesellschaft kann zu Recht auf ihre Fahne schreiben: Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen und Berechtigungen.

 Lenin  schreibt in Staat und Revolution, 5. Kapitel, 2. Abschnitt:

Die Diktatur des Proletariats aber, d.h. die Organisierung der Avantgarde der Unterdrückten zur herrschenden Klasse, um die Unterdrücker niederzuhalten, kann nicht einfach nur eine Erweiterung der  Demokratie ergeben. Zugleich mit der gewaltigen Erweiterung des Demokratismus, der zum ersten Mal ein Demokratismus für  das Volk ist und nicht ein Demokratismus für die Reichen, bringt die Diktatur des Proletariats sicherlich mit sich eine Reihe von Freiheitsbeschränkungen für die Unterdrücker, die Ausbeuter  und die Kapitalisten. Diese müssen wir niederhalten sagte Lenin, um die Menschheit von der Lohnsklaverei zu befreien, ihr Widerstand muss mit Gewalt gebrochen werden, und es ist klar, dass es dort, wo es Unterdrückung, wo es Gewalt gibt, keine Freiheit, keine Demokratie gibt.

  Karl  Marx sagt hinsichtlich des Unterschieds  zwischen der „ niederen  und  höheren Phase der Etappen der kommunistischen Gesellschaft“, die, nachdem die knechtende Unterordnung des Individuums unter die Teilung der Arbeit, damit auch der Gegensatz geistiger und körperlicher Arbeit verschwunden ist. „Nachdem die Arbeit nicht nur Mittel zum Leben, sondern selbst das erste Lebensbedürfnis geworden ist“,  kann man  im Sinne des Wortes von  Klassenloser  Gesellschaft  d.h. Kommunismus reden.              

Über diese kommunistische Gesellschaft schreibt Lenin  in Staat und Revolution s. 97 weiter:

„ Eben diese kommunistische Gesellschaft,  die grade aus dem Schoße des Kapitalismus aus Tageslicht tritt, die in  jeder Beziehung  mit den Muttermalen  der  alten  Gesellschaft  behaftet  ist,  bezeichnete  Marx als die „ erste“ oder „niedere Phase der kommunistischen  Gesellschaft“.

  Was Karl Marx  so präzis  über den Missstand  der „ersten Phase“ des Kommunismus in diesem Kapitel zufügte,  bestätigte Lenin  ebenso und  fährt  in Staat und Revolution s. 97  weiter:

 „ Der  Staat  stirb  ab,  insofern es keine Kapitalisten, keine Klassen mehr gibt und daher auch keine Klasse mehr unterdrücken kann“. Hier  werden  mit  diesen  Auffassungen von Lenin dann  klar:

 Mit dem „Absterben des Staates“ müssen grundsätzlich die alten Beziehungen der kapitalistischen Gesellsaft längs aufgelöst und abgeschafft  worden zu sein. Wer im Sozialismus noch an dem Staat und der Regierung hängt  und  gegen das „Absterben“ des Staates sich einsetzt, muss annehmen, dass die Entwicklung der Geschichte eine historische Aufgabe  dem  Kommunismus überlassen hat, die über mehr als einhundert Jahre versucht, um das Haus des  Privateigentums auf den Kopf des  Kapitalismus  zu brechen.

Genau wie Engels, äußert  sich auch Lenin  über das „Absterben“ des Staates: „der Staat wird dann völlig absterben, wenn die Gesellschaft den Grundsatz „ jeder nach seinen Fähigkeiten“ , „jedem nach seinen Bedürfnissen“ verwirklicht hat. D.h. wenn die Menschen sich so an Befolgen der Grundregeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens gewöhnt haben, wird ihre Arbeit so produktiv sein, dass sie freiwillig nach ihren Fähigkeiten noch arbeiten werden“ (Siehe nach  Staat und Revolution Seite 101).

 Karl Marx sagt: „Die Bourgeoisie kann nicht existieren, ohne die Produktionsinstrumente, also die Produktionsverhältnisse, also sämtliche gesellschaftliche Verhältnisse fortwährend zu revolutionieren“. Nach dieser kurzen Auffassung des Marx ist dann klar, dass der Sozialismus genauso wie der Kapitalismus in seiner Zeitherrschaft eine historische Aufgabe vor sich hat, um die weiter bestehenden  kommunistischen Ziele auf der Welt zu realisieren, sonst muss wie die Oktoberrevolution, wieder zum Kapitalismus zurückzukehren. Offensichtlich in diesem Prozess d.h. nach dem  Kapitalismus, ist immer  das Entwicklungstempo der höheren Phase des Kommunismus von langer Dauer abhängig und der Sozialismus leidet immer an vollkommenen  „Absterben“ des Staates, bis endlich der Rucken des Kapitalismus  bricht.

   Das wichtigste Thema für Lenin scheint hiermit das Problem der höheren Phase des Kommunismus eingelöst zu sein, wenn die strenge Kontrolle seitens Staates und Gesellschaft gewährleistet wären. Hier schreibt Lenin noch  über die „ höhere Phase“  des  Kommunismus (ebenda s.102) weiter:

 „ Bis die „höhere“ Phase des Kommunismus eingetreten wird, fordern die Sozialisten die strengste Kontrolle seitens der Gesellschaft, und seitens des Staates über das Maß der Arbeit und das Maß der Konsumtion, aber diese Kontrolle der Arbeiter über die Kapitalisten darf nicht von  einem Beamtenstaat durchgeführt werden, sondern von dem  Staat der bewaffneten Arbeiter“. Weiter schreibt er ebenda; Dass „der wissenschaftliche Unterschied zwischen dem Sozialismus und dem Kommunismus ist klar“. Was gewöhnlich durch Lenin  als Sozialismus bezeichnet wurde, nannte Karl Marx  immer als die„erste“ oder niedere  Phase der kommunistischen  Gesellschaft. Die große Bedeutung der historischen Erfahrungen des Marx besteht darin, dass er immer die materialistische Dialektik und die Entwicklungslehre des  Kommunismus als Folge der klassischen Änderung des Kapitalismus und des Sozialismus zum Kommunismus erfunden und entdeckt hat, was  bis heute für viele Philosophen und  Politiker noch nicht  verständlich ist. Es ist Selbstverständlich,  Dass Karl Marx  in der „ersten Phase“ des Kommunismus d.h. auf der ersten Stufe der kommunistischen Ökonomie“ nicht sich auf die bürgerliche Revolution und Staatsgewalt der Sozialdemokraten vertrauen konnte.

 Marx und Engels haben die “erste und niedrige Phase des Kommunismus“ sehr länger und tiefer als, was Lenin und Bolschewismus( trotz historischer Ereignisse) in der Oktoberevolution daran dachten, vorgestellt. Grade hier ist kein Wunder, wenn in einem Land wie Sowjetunion mit einer unreifen Produktivkräfte und  einer größeren Schicht des  Kleinbürgertums,  kann einfach die „erste Phase“ des Kommunismus trotz vieler Kämpe des Sozialismus gegen den Kapitalismus gescheitert zu sein.  Was nach achtzig Jahren in Sowjetunion und China der Fall gewesen ist, ahnte aber Lenin  auch selbst und schrieb er damals in diesem Zusammenhang  weiter (siehe ebenda s. 104):

 „ In Wirklichkeit zeigt uns doch das Leben auf Schritt und Tritt, sowohl in der Natur als auch in der Gesellschaft, Überreste des Alten im Neuen, und Marx hat nicht willkürlich ein Stückchen“ bürgerliches“ Recht in den Kommunismus hineingebracht, sonder hat das genommen, was wirklich und politisch in  einer aus dem Schoß des Kapitalismus hervorgehender Gesellschaft unvermeidlich ist“.

 

 

Die Sozialistische Revolution und die Freiheitsgeschichte  wachsen an ihm

 

 

Die klassenlose Gesellschaft

Die klassenlose Gesellschaft ist ein zentraler Begriff des Marxismus.

 

Die wichtige Voraussetzung für eine Klassenlose Gesellschaft ist die Abschaffung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen selbst.

 

Die Entwicklung zur Hierarchisierung der Gesellschaft war der Weg vom klassenlosen Urkommunismus hin zu Klassengesellschaft d.h. bis Kapitalismus. Nach den marxistischen Auffassungen: Stehen die Individuen innerhalb einer Gesellschaft in vielfältigen wirtschaftspolitischen und geistigen Machtverhältnissen zueinander. Hier stellen die materielle Produktionsweise und die Produktionsverhältnisse eine entsprechende Wechselbeziehung zwischen den Menschen und  der Gesellschaft dar. Das heißt, nach Marx Philosophie; der Weg zum modernen Kommunismus geht vom Kapitalismus  bis im Sozialismus, wo der Staat im Sinne des Wortes abstirbt.

Selbstverständlich,  in solcher klassenlosen Gesellschaft gibt es kein Privateigentum mehr, sondern die Produktionsverhältnisse richten sich nach dem Volkseigentum. Der Staat stirbt ab und alle bisherigen Klassen werden aufgelöst. Die allgemeine Produktion und die Marktwirtschaft werden steigern. So dass durch Konkurrenzen keine wirtschaftlichen Krisen mehr entsteht. Die Landwirtschaft wird rationalisiert, Es gibt keinen Unterschied zwischen den Städten und den Dörfern mehr. Eine ökonomisch klassenlose Gesellschaft kann nur unter Angleichung des Lohnniveaus zwischen den Arbeitern, Bauern, Intelligenz und anderen Schichten, die Gleiche Rechte und Pflichten prägen. Erziehung, Ausbildung, Sport, und Kunst dienen den Menschen in der Gesellschaft, sich nach ihren vernünftigen Bedürfnissen zu versorgen, ohne benachteiligt zu werden. Die Frauen und Männer haben das gleiche Recht. Es gibt keinen Unterschied zwischen Weißen und Schwarzen. Die Welt der Kommunismus kennt keinen Krieg, keine Vergewaltigung, Diskriminierung, Entrechtung und Hinrichtung. Alle Menschen werden gleich behandelt. Im Kommunismus bzw. in der Klassenlosen Gesellschaft hört man nicht mehr, dass die zehnjährigen Schüler in den Schulen oder die Wale an Stränden der Meeren Selbstmord gemacht haben.

 

                                     

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Home Farsi German